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enervis energy Studie zeigt: Gasmotoren-Anlagen haben gute Chancen in der ersten KWK-Ausschreibung 2017

Wärtsilä Corporation
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28. November 2017 at 10:00 E. Europe Standard Time

Am 1. Dezember 2017 entscheidet sich, welche Gebote den Zuschlag für die Förderung der Bundesregierung in der ersten Ausschreibungsrunde für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) erhalten. Eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft enervis energy advisors GmbH zeigt: Mit Gasmotoren angetriebene KWK-Kraftwerke haben in dem Wettbewerb gute Aussichten auf Erfolg, denn größere Anlagen mit einer Leistung von 10 bis 50 MW sind bereits ab einem Förderpreis von 20 Euro pro MWh profitabel. Die Studie wurde von Wärtsilä Energy Solutions in Auftrag gegeben und durch Daten von Wärtsilä zu technischen und wirtschaftlichen Parametern der betrachteten Gasmotorenkraftwerke sowie Ergebnisse von Kraftwerkseinsatzmodellierungen unterstützt.

KWK-Anlagen kommt aufgrund ihres hohen Effizienzgrades eine wichtige Rolle in der Energiewende zu, denn sie erzeugen nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Die Bundesregierung fördert diese Anlagen deshalb bereits seit 2002. Mit der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzes (KWKG) hat die Bundesregierung 2017 erstmals Ausschreibungen für die Ermittlung der Fördersätze für KWK-Anlagen zwischen 1 MW und 50 MW eingeführt. Bis zum 1. Dezember 2017 können Gebote für die erste Ausschreibungsrunde abgegeben werden. Das Höchstgebot beträgt 7 Cent pro Kilowattstunde, die niedrigsten Gebote erhalten den Zuschlag bis das Ausschreibungsvolumen von 100 MW erreicht ist. Danach sind jeweils zwei Runden pro Jahr mit einem Volumen von je 75 MW vorgesehen.

„Mit Fördersätzen von bis zu 7 Cent pro Kilowattstunde ist die Teilnahme an den Ausschreibungen für viele Unternehmen attraktiv. Dennoch ist noch unklar, welche Preise sich in dieser ersten Runde durchsetzen werden. Je nach Strategie können die Auktionsergebnisse zwischen 31 Euro und 49 Euro pro Megawattstunde liegen“, erklärt Julius Ecke, Prokurist bei enervis energy und Autor der Studie. „Mit größeren KWK-Anlagen können Investoren aber sogar mit einer eher konservativen Gebotsstrategie attraktive Renditen einfahren“, so Ecke weiter.

„Die neu gestarteten Ausschreibungen sind notwendig, um die Kosten der Kraft-Wärme-Kopplung zu senken. Das ist wichtig, denn sie gehört zu den effizientesten und damit klimafreundlichsten Formen der Energieerzeugung. Mit dieser Studie wollen wir gemeinsam mit enervis energy einen inhaltlichen Beitrag zur Diskussion leisten und den interessierten Marktakteuren relevante Informationen an die Hand geben, die sie bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützen“, sagt Melle Kruisdijk, Vice President Europe bei Wärtsilä Energy Solutions.

Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung.

Kontakt:

Herr Rana Mitra
Sales Manager, Europe West
Wärtsilä Deutschland GmbH, Energy Solutions
Tel.: +49 40 75 190-264
E-Mail: rana.mitra@wartsila.com

Frau Kerstin Krüger
Communications
Wärtsilä Deutschland GmbH
Tel.: +49 40 75 190-227
E-Mail: kerstin.krueger@wartsila.com 

Über Wärtsilä Energy Solutions

Wärtsilä Energy Solutions gehört zu den weltweit führenden Anbietern von hochflexiblen Motorenkraftwerken von bis zu 600 MW, die mit verschiedenen gasförmigen und flüssigen Brennstoffen betrieben werden können. Unser Angebot umfasst Lösungen für die Grundlast, Spitzenlast, Reserveleistung, Kraft-Wärme-Kopplung zur Erzeugung von Fernwärme und den Lastfolgebetrieb für regenerative Energien sowie für die intermittierende Stromerzeugung. Darüber hinaus bietet Wärtsilä Energy Solutions Lösungen für solare großflächige PV-Anlagen und Hybridkraftwerke sowie Flüssiggas wie z.B. LNG-Terminals und Distributionssysteme. Stand 2016 verzeichnet Wärtsilä eine installierte Kraftwerkskapazität von insgesamt 60 GW in 176 Ländern.

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Wärtsilä ist ein global führender Anbieter von modernen Technologien und ganzheitlichen Lösungen über die gesamte Produktlebensdauer für die Schifffahrts- und Energiemärkte. Durch die Entwicklung nachhaltiger Innovationen und die Steigerung der Gesamteffizienz, maximiert Wärtsilä die ökologische und ökonomische Leistung der Schiffe und Kraftwerke seiner Kunden.

2015 erzielte Wärtsilä mit seinen rund 18.800 Mitarbeitern einen Umsatz von 5 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit an über 200 Standorten in 70 Ländern vertreten und an der NASDAQ in Helsinki, Finnland, gelistet.

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